Keine Stimme und kein Podium für die AfD!

Die Bundestagswahl 2017 wird entscheiden, ob nach dem Aufflammen rechter Ge­walt auf den Straßen künftig auch im Deutschen Bundestag eine Partei vertreten sein wird, die offen rechte Positionen vertritt. Unseren Argumenten gegen eine Einladung der AfD zu Podiumsdiskussion wurde oft entgegen­gehalten, es handele sich um eine ganz nor­male Partei, in der die extremen Rechtsaus­leger Einzelerscheinungen seien und gar kei­nen entscheidenden Einfluss hätten.

Mehrheit in einer möglichen
AfD Fraktion für Höcke & Co.

Eine Analyse von Studierenden der Sozial­wissenschaften der Ruhr-Universität Bo­chum, von der das »Neue Neutschland« am 28.07.2017 berichtete*, kommt zu einem ganz anderen Schluss.

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Kein Podium der AfD!

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Die Bundestagswahl 2017 wird entscheiden, ob nach dem Aufflammen rechter Gewalt auf den Straßen künftig auch im Deutschen Bundestag eine Partei vertreten sein wird, die offen rechte Positionen vertritt.
Die Initiative GeHmit, eine Initiative „Aschaffenburger Künstler und Kulturschaffende“ veranstaltet eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten zur Bundestagswahl. Insgesamt sieben Kandidat_innen haben ihre Teilnahme bestätigt. Darunter auch der AfD-Kandidat Andreas Kropp.
Während Unterkünfte für Asylsuchende brennen, reden AfD-Vertreter_innen von Schießbefehlen an den EU-Außengrenzen, fürchten das Aussterben des „deutschen Volkes“, stellen das Gedenken an den Holocaust in Frage, versuchen die Errungenschaften der Frauen-bewegung ungeschehen zu machen, wollen die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Erwerbslosen einschränken und mobilisieren gegen Geflüchtete, Homosexuelle, Alleinerziehende usw.
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Leserbrief: Julius-Krieg-Straße umgetauft (Main-Echo v. 10. März 2017)

peter-gingold-str1Nach Julius-Krieg darf in Aschaffenburg keine Straße benannt sein. Denn lediglich die Tatsache, dass Krieg in Aschaffenburg geboren wurde und als Professor an der katholischen Hochschule in Regensburg tätig war, kann schwerlich als ein besonderes Verdienst bezeichnet werden, das eine Straßenbenennung rechtfertigen würde. Wissenschaftliche Publikationen dieses Hochschullehrers sind nicht bekannt. Jedoch gibt es eine Publikation von ihm, die deutlich zeigt, wes „Geistes Kind“ Krieg war. Es handelt sich  um die 1923 erschienene Broschüre „Die Theologiekandidaten der Diözese Regensburg im Weltkrieg 1914 – 1918“ und enthält die Lebensläufe der im 1. Weltkrieg gefallenen bzw. der aus dem Krieg zurückgekehrten Regensburger Theologiestudenten.

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Gedenken an Peter Gingold – Tafel in Heinsestraße erneuert

Wie wir inPG_2017_2zwischen wissen, ist Peter Gingold in der Steingasse 27 geboren. In die Heinsestraße 3, wo wir zu seinem 100. Geburtstag am 8. März 2016 eine provisorische Gedenktafel angebracht haben, sind seine Eltern einige Monate später gezogen, dort ist er aufgewachsen, bis die Familie nach Frankfurt zog.

Diese Tafel wurde dieser Tage dankenswerterweise von einem Mitglied unseres Bündnisses aktualisiert.

 

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bayern

BGR, attac und Betriebsseelsorge laden ein zu
Vortrag und Diskussion

mit Martin Becher

von der Projektstelle gegen Rechtsextremismus und vom Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum, Bad Alexandersbad
Donnerstag, 16. Februar 2017, 19.00 Uhr, Aschaffenburg, Martinushaus, Treibgasse 26;
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„Die Mahnung des 9. November – aktueller denn je!“ – Lied- und Redebeiträge

bgr20161109Άσμα Ασμάτων – Lied der Lieder (Mauthausen)

Text: Iakovos Kambanellis; Musik: Mikis Teodorakis; dt. Transformation aus dem Englischen: R.F.

Wie schön ist meine Liebste – ach – so schön
in ihrem Kleid seh ich sie vor mir stehn
ein K
ämmchen schmückt das dunkle Haar
//:
Man hat sie fort gebracht und keiner sah, wie schön sie ist://
Man hat sie fort gebracht, und keiner sah wohin – wer sah’s? Weiterlesen

Statement anlässlich der Enthüllung der Info-Stele für Friedel Heymann

<Es gilt das gesprochene Wort>

Nach dem Krieg versuchte der für die widerrechtliche Hinrichtung Friedel Heymanns Hauptverantwortliche vor dem Würzburger Landgericht das Motiv für sein Handeln zu rechtfertigen. Er erklärte: „Wir mussten ein Exempel statuieren!“ Und: „Ein Offizier musste es sein“!

Nichts entlarvt so schonungslos Zynismus und Unmenschlichkeit der Täter wie dieser Erklärungsversuch! Nicht um ein – wie immer geartetes – angebliches Recht oder Unrecht ging es diesen so genannten „Richtern“. Nein! – Angst und Schrecken sollten unter Bevölkerung und Soldaten verbreitet werden, um sie zum Weitermachen in einem militärisch und moralisch längst verlorenen Krieg zu bewegen. Nur darum ging es! Weiterlesen