Kundgebung: NEIN zur AfD!

Klappern gegen Storch & Co.

Die AfD hatte für Freitag, 10. September 2021 um 19.00 Uhr eine Wahlveranstaltung mit Beatrix v. Storch u. a. „Größen“, inklusive des Lokal-Kandidaten auf dem Theaterplatz angekündigt. Dazu wollte das BgR nicht still halten. Es hatte zu einer Vorbesprechung eingeladen und viele kamen, so dass eine Gegenkundgebung auf ziemlich breiter Basis der so genannten Zivilgesellschaft zustande kam:

Wir waren 300, sie nur 80. Immer noch 80 zu viel.

s. auch https://twitter.com/AschaffenburgIL

Zur Behauptung im Main-Echo-Artikel, Recht hätte „von Storch mit der Bemerkung, dass AfD-Anhänger die vorangehende Gegenkundgebung auf dem Stiftsplatz … nicht gestört hatten“: Wer hier 1. nur formal und nicht inhaltlich argumentiert (welchen Grund gibt es, eine antifaschistische Kundgebung zu stören?) und 2. einerseits die Forderung „Kein Fußbreit den Faschisten“ hervorhebt – andererseits eine inzwischen landesübliche Störung kritisiert, wie ehrlich ist das denn?

Von wegen, wir könnten „nichts anderes als Krach machen“ (Storch) – hier zwei der Redebeiträge:

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12. Februar: Kundgebung gegen die völkerrechtswidrige Invasion Erdogans in Südkurdistan

Unter den Parolen „Alle zusammen gegen Faschismus, Sexismus und Diktatur! Erdogan, Hände weg von Kurdistan! Solidarität mit Rojava und der Selbstverwaltung!“ rief das BgR sehr kurzfristig für Freitag, 12.02., 18:00 zusammen mit Rise-up-for-Rojava zu einer Kundgebung auf dem Aschaffenburger Marktplatz auf.

Nach den Begrüßungsworten von Seiten des BgR (s. unten) und einer anschließenden Gedenkminute für die Opfer sprachen je ein Vertreter des DKGZ und der IL. Auch die Erklärung von „Women defend Rojava – D“ wurde verlesen.

Die Kundgebung klang mit Musik und Tanz aus.

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9.11. – Gedenkweg durch Vor- und Nachgeschichte des Pogroms

Rund 100 Teilnehmer*innen zogen durch die Innenstadt – Redebeiträge und Lieder an vier Stationen – Neue Gedenktafel für Peter Gingold

Für den 9. November 2020 hatte das Bündnis gegen Rechts zusammen mit Attac Aschaffenburg-Miltenberg, der Kommunalen Initiative (KI), der Initiative „Stolpersteine“, der Interventionistischen Linken (IL) und der Partei DIE LINKE zu einem Gedenkweg entlang von Stationen, die mit der Vor- und Nachgeschichte des Novemberpogroms 1938 verbunden sind, eingeladen.

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9.11. – „Mehr als 150 Teilnehmer*innen …“

… meldete das Main-Echo in seinem Bericht am 11.11.2019. Mit Lied- und Redebeiträgen gedachten das Bündnis gegen Rechts und Attac Aschaffenburg Miltenberg der Opfer der Reichspogromnacht und schlugen den mahnenden Bogen zur Gegenwart. Im Folgenden dokumentieren wir hier unkommentiert die Beiträge:

Liedbeiträge R. F.(BGR/Attac) Texte dazu
Shtiler Shtiler (S. Kaczerginsky)

Redebeitrag D.L. (Attac): Miriam. Ein langer Weg, um zu begreifen

Liedbeitrag R.F.: Asma Asmaton – Lied der Lieder (M. Theodorakis)

Redebeitrag B.A. (BGR/MLPD): Faschismus hat viele Gesichter

Redebeitrag L.S. (BSS/Friedenstrommler): Erinnerung an die große Synagoge von Straßburg

Liedbeitrag R.F.: ´S brent (M. Gebirtig)

Redebeitrag A.B. (IL): Neue Erscheinungsformen von Antisemitismus, Rassismus und Faschismus

Redebeitrag F.H. (DIE LINKE): Der 9. November – ein denkwürdiger Tag in der deutschen Geschichte

Liedbeitrag R.F.: Die ganze Erde uns (M. Theodorakis)

1938-2018 – 80 Jahre: Der Schoß ist fruchtbar noch!

Kurzbericht. Mit an die 200 TeilnehmerInnen war unsere Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom 1938 sehr gut besucht. Herbert Löwe von den Friedenstrommlern stimmte mit Klezmer-artiger Klarinettenmusik vor der Gedenktafel „hinter der Sandkirche“, dem Platz des ehemaligen Gefängnisses, zum Gedenken ein. Johannes Büttner begrüßte anschließend und zog einen Bogen über die Geschichte des 9. November von 1848 (Erschießung Robert Blums) über 1918 (Kriegsende und Novemberrevolution) bis 1989 (Mauerfall), um dann an die Auswirkungen der so genannten „Reichspogromnacht“ 1938 hier in Aschaffenburg zu erinnern.
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Gedenken an Peter Gingold – Tafel in Heinsestraße erneuert

Wie wir inPG_2017_2zwischen wissen, ist Peter Gingold in der Steingasse 27 geboren. In die Heinsestraße 3, wo wir zu seinem 100. Geburtstag am 8. März 2016 eine provisorische Gedenktafel angebracht haben, sind seine Eltern einige Monate später gezogen, dort ist er aufgewachsen, bis die Familie nach Frankfurt zog.

Diese Tafel wurde dieser Tage dankenswerterweise von einem Mitglied unseres Bündnisses aktualisiert.

 

„Die Mahnung des 9. November – aktueller denn je!“ – Lied- und Redebeiträge

bgr20161109Άσμα Ασμάτων – Lied der Lieder (Mauthausen)

Text: Iakovos Kambanellis; Musik: Mikis Teodorakis; dt. Transformation aus dem Englischen: R.F.

Wie schön ist meine Liebste – ach – so schön
in ihrem Kleid seh ich sie vor mir stehn
ein K
ämmchen schmückt das dunkle Haar
//:
Man hat sie fort gebracht und keiner sah, wie schön sie ist://
Man hat sie fort gebracht, und keiner sah wohin – wer sah’s? Weiterlesen

Neue Akteure der extremen Rechten am bayerischen Untermain

Beobachtungen und Einschätzungen zum ersten Halbjahr 2016

Während die Amadeu Antonio Stiftung und PRO ASYL (Stand 14.07.2016) die traurige Halbjah­resbilanz von über 732 dokumentierten Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte, über 133 tätli­chen Übergriffen und mehr als 52 Kundgebungen gegen Geflüchtete ziehen und damit den Aufschwung rechter Akteure und Bewegungen unterstrei­chen, konnte am bayerischen Untermain glücklicherweise bisher kein signi­fikanter Anstieg von rechten Aktivitäten festge­stellt werden. Doch auch in der Regi­on Aschaffenburg-Miltenberg gibt es neue Organisati­onsbemühungen der rechten Szene, die wir im Folgenden kurz darstellen: weiterlesen …Halbjahresbericht2016_bgr-ab-mil

Gelungener Protest gegen AfD-Veranstaltung in Aschaffenburger Stadthalle

Trillerpfeifen und »Buh«-Rufe gegen die AfD

mehr auf www.main-echo.de

Die Berichterstattung lässt in ihrer Verkürzung den Eindruck entstehen, als wären Buh-Rufe, Trillerpfeifen und die Parole „Nazis raus!“ die einzigen Beiträge auf dieser Veranstaltung gewesen. Kein Wort zum Inhalt der Lieder, kein Wort zu den Redebeiträgen. r.f.

Flugblatt zur Veranstaltung: Der brandgefährliche Weg der AFD