Aufruf: ROJAVA VERTEIDIGEN

KUNDGEBUNG und DEMONSTRATION

Freitag, 6. Februar 2026
17:00, ACHTUNG, NEU: Goldbacher Str. vor Café Human

Aktivist:innen der Kampagne RiseUp4Rojava haben am Sonntag dem 2.2.2026 die Berliner Siegessäule besetzt, um auf die anhaltenden Angriffe der syrischen Übergangsregierung auf die westkurdische Stadt Kobanê aufmerksam zu machen. An der Spitze des Monuments wurde ein 15 Meter langes Transparent mit der Aufschrift „All eyes on Kobanê“ entrollt. Auch in Aschaffenburg wollen elf Organisationen, darunter auch unser Bündnis gegen Rechts, am kommenden Freitag deutlich machen, dass die derzeitige Einigung zwischen der selbsternannten Übergangsregierung in Damaskus und den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) nicht das Ende des Kampfes für das Demokratische Konföderations-Modell Rojava bedeutet. Dieses Modell und insbesondere die Stadt Kobanê sind weltweites Vorbild für den Kampf gegen den IS, für eine basisdemokratische, ökologische und feministische Gesellschaftsordnung, und wir müssen auch aus Deutschland heraus alles tun, um die Stadt – und damit die Demokratie in der gesamten Region – vor den Angriffen dschihadistischer HTS-Truppen und der Armee von Verbrecher Erdoğan zu verteidigen. Weder Vereinbarungen mit Islamisten noch mit Imperialisten ist zu trauen.

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Holocaust-Gedenktag 2026

Vor dem Hintergrund von Aufzügen rechtsextremer Organisationen der letzten Jahre in der Stadt, der Zunahme von Repression und Faschisierung national wie global lud das Bündnis gegen Rechts (BgR) ein zur diesjährigen Holcaust-Gedenkveranstaltung
am Dienstag den 27. Januar 2026 um 19:00 Uhr
im Demokratischen Kurdischen Gesellschaftszentrum Aschaffenburg (DKGZ), Ottostraße 14.
Unter dem Titel „Wacht ojf, ´s brent!“ boten Maren Sequens und Reinhard Frankl unter anderem Songs in der Traditions-Pflege jiddischer Kultur dar. Dazwischen gab es Statements zur landes- wie weltweiten aktuellen Rechtsentwicklung.

Im Spendenhut fanden sich 250,- Euro, die wir an Heyva Sor mit dem Stichwort „Rojava“ überweisen konnten. Herzlichen Dank!!

Redebeitrag zur Rechtsentwicklung in D (M. Hoffmann)

Redebeitrag zur globalen Rechtsentwicklung und Faschisierung (B. Arnold)


Solidarität mit dem Widerstand in Rojava, Ostkurdistan und dem Aufstand im Iran!

Das Demokratische Kurdische Geselschaftszentrum Aschaffenburg e. V. (DKGZ) hat für morgen, Freitag den 16. Januar um 17:00 Uhr, Theaterplatz Aschaffenburg, kurzfristig eine Kundgebung angemeldet.

Die Parolen „Stopp dem Terror der Islamisten und Faschisten! Unterstützung für die Selbsverwaltung von Nordost-Syrien!“, „Hände weg von Aleppo!“ und „Solidarität mit dem Widerstand in Rojava, Ostkurdistan und dem Aufstand im Iran“ werden unterstützt von der lokalen Gruppe „Rise up for Rojava!“ (R4R) und dem Bündnis gegen Rechts Aschaffenburg-Miltenberg (BgR).

Es ergeht hiermit freundliche Einladung an die Medien zur Berichterstattung.

Film-Matinee: „Das deutsche Volk“

Film-Matinee am 2. November, 10:00 Uhr im „Casino“, Ohmbachsgasse 1, Aschaffenburg

„Mit Ausgrenzung fing alles an“ sagte der Holocaust-Überlebende Ernst Grube im Rahmen unserer Gedenk-Veranstaltung zum 9. November 2021. Auch die Serie rassistischer Anschläge nach 1991 hat darin ihren Ursprung, sowie alle weiteren, wie der vom 19. Februar 2020 in Hanau. Neun junge Menschen kamen ums Leben. Vier Jahre lang dokumentiert Regisseur Marcin Wierzchowski die Auswirkungen dieses Verbrechens auf die Betroffenen und die Stadt Hanau. Dabei wird der Schmerz der Angehörigen und die Wut über den Umgang der Behörden mit dem Vorfall sichtbar. Sie fordern Anerkennung und setzen sich gegen strukturellen Rassismus, der nicht nur in der Tat selbst, sondern auch in der Reaktion der staatlichen Institutionen zum Ausdruck kommt. Während die Politik nach Antworten sucht, übernehmen die Familien selbst die Aufklärung und rekonstruieren die Ereignisse jener Nacht. Ihr Einsatz gegen das Vergessen und ihre Forderung nach Konsequenzen machen den anhaltenden Kampf um Gerechtigkeit deutlich. Trotz sinkender öffentlicher Aufmerksamkeit bleibt der Wille der Hinterbliebenen stark, sowohl die Erinnerung an die Opfer zu bewahren als auch gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung zu kämpfen.

BgR unterstützt Ostermarsch 2025

Waffenstillstand jetzt! Kriegstüchtig? – Nie wieder!

Zu Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Aschaffenburger Ostermarsches hat sich eine „Initiative gegen Aufrüstung und Krieg 2025“ gegründet, bestehend aus Attac, dem Bündnis gegen Rechts, Friedenstrommlern, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Kommunalen Initiative (KI), dem Volkshaus Halkevi, der Partei DIE LINKE, Pax Christi und der Seebrücke.

Samstag, 19. April
– Auftakt: 11:00 Uhr, (Achtung: Änderung!) Theaterplatz
– Demonstrationszug durch die Stadt
– Abschluss: Schöntal, blaues Klavier

Der Aufruf der „Initiative gegen Aufrüstung und Krieg 2025“ steht unter dem Motto „Waffenstillstand jetzt! Kriegstüchtig? – Nie wieder!“
Darin heißt es:
„In Zeiten eines „Massenwahns“ (Richard David Precht) für Hochrüstung und Vorbereitung auf einen „Großkrieg“ (Ursula v. d. Leyen) nehmen wir die über 60jährige Tradtion der Ostermärsche zum Anlass, unsere friedenspolitischen Ziele auf die Straße zu tragen.“
Diese sind in folgenden Eckpunkten zusammengefasst:
„Wir wollen

  • Verhandlungen für Waffenstillstand in den aktuellen Kriegsgebieten;
  • Schluss mit Feindbildhetze, falscher Bedrohungserzählung und Hochrüstung;
  • Asyl für alle, die sich dem Krieg verweigern und vor ihm fliehen;
  • Abschaffung der Wehrpflicht, statt sie zu reaktivieren;
  • Rücknahme des bayerischen „Bundeswehrförderungsgesetzes“ – Erziehung zum Frieden – Forschung ausschließlich für zivile Zwecke;
  • klarstellen: Kein Frieden mit der AfD und faschistischen Gruppen!“

Aufruf (pdf)

27. Januar: Aufruf zur Kundgebung und Mahnwache

Montag, 27. Januar, 17:30 Uhr
Aschaffenburg Meier-Kahn-Platz („hinter der Sandkirche“)

Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz jährt sich zum 80sten Mal. Grund genug, am Tag der Opfer des Faschismus bzw. des Holocaust-Gedenktages sich der Geschichte zu erinnern.

Der Kommentar „Schuld ohne Sühne“ von Katja Maurer bewog uns dazu, sie als Rednerin an unserer diesjährigen Mahnwache Kundgebung zum Thema „Erinnerungskultur“ einzuladen. Wir freuen uns über ihre Zusage.

Flugblatt herunterladen und bitte breit verteilen!

Da montags das Café Krem geschlossen ist, findet dort am
Dienstag dem 28. Januar 2025 um 19:00 Uhr
eine musikalische Lesung statt.
Unter dem Titel „Wacht ojf – ´s brent!“
soll der Abend an die Kundgebung des Bündnis gegen Rechts vom Vortag anschließen und sie musikalisch-literarisch ergänzen. Martin Hahn und Albrecht Sylla lesen Textauszüge von vornehmlich Überlebenden des KZ-Horrors wie Esther Bejarano, Ernst Grube oder Victor E. Frankl. Maren Sequens und Reinhard Frankl umrahmen sie mit entsprechenden Liedern.
Flugblatt/Plakat:
http://bgr-ab-mil.de/wp-content/uploads/2025/01/Wacht-ojf-20250128-plakat.pdf

9. November 2024: Kundgebung und Mahnwache

Unter dem Motto

„Ausgrenzung – Verfolgung – Deportation: Flucht ist kein Verbrechen“

lädt das Bündnis gegen Rechts im Gedenken an die Reichspogromnacht vor 86 Jahren ein zu

Kundgebung und Mahnwache (Flyer hier):

Samstag 9. November ´24, 17:00 Uhr, Aschaffenburg, „hinter der Sandkirche“

Anschließend Gedenkweg zur Veranstaltung am Wolfsthalplatz

Wir laden ein vor dem Hintergrund, …

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Konsequent antifaschistisch! Gegen rechte Umtriebe in Region, Gesellschaft und herrschender Politik!

Für das jüngste Bündnistreffen wurde als „offener Treff“ eingeladen. Etliche lokale zivilgesellschaftliche und antifaschistische Gruppen folgten der Einladung. Es wurde folgende öffentliche Veranstaltung unter freiem Himmel beschlossen und vom BgR unter obigem Thema inzwischen beim Ordnungsamt angemeldet:

Samstag, 14. September
Beginn: 15:30 „hinter der Sandkirche“ (Gedenktafel für Opfer des Faschismus)
anschließend Demozug durch die Innenstadt mit Zwischenkundgebungen
Abschluss: Schöntal „am blauen Klavier“

Unterstützende Organisationen dieser Aktion sind diesmal (Stand: 9.9.24):
Antifa AB; attac AB-MIL; Demokratisches Kurdisches Gesellschaftszentrum AB; DIE LINKE AB-MIL; Freie Arbeiter*innen Union AB (FAU); Feministischer März AB; Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW AB-MIL); Hannebambel; Interventionistische Linke AB (IL); Kommunale Initiative AB (KI*); KOMMZ; Letzte Generation Widerstandsgruppe AB (LG); linksjugend [’solid]; Offenes Antifaschistisches Treffen Aschaffenburg (OAT AB); Omas gegen Rechts; RiseUp4Rojava AB (R4R); Seebrücke AB; Stern e. V.

Presseerklärung des Bündnis gegen Rechts (BgR)

Gesicht zeigen gegen Hass und Hetze!

Auf Initiative des BgR (Bündnis gegen Rechts) ist ein breites antifaschistisches Aktionsbündnis entstanden, das zur Demonstration am 14.09.2024 aufruft. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rechts – konsequent antifaschistisch“ erklärt das Aktionsbündnis:
Freiheit und Menschenrechte waren noch nie so in Gefahr. Weder die menschenfeindlichen faschistischen Ideologien der AfD noch der Rechtsruck in der herrschenden Politik bringen echte Lösungen für die sozialen und ökologischen Krisen der heutigen Zeit. Stattdessen werden ohnehin schon marginalisierte Gruppen unserer Gesellschaft zu Feindbildern erklärt, Fluchtursachen ignoriert sowie Kriege ausgeweitet. Wir überlassen „Rhein Main steht auf“ bzw. „Bürgerbewegung Unterfranken“ nicht die Straße und rufen zur Teilnahme an unserer Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug auf.

Samstag 14. September
Ab 15:30 „Hinter der Sandkirche“ (Gedenktafel für die Opfer des Faschismus)
Anschließend Demozug durch die Innenstadt mit Abschlusskundgebung

Die Opfer mahnen: Stoppt alle faschistischen Machenschaften!

Holocaust-Gedenktag und
Tag der Opfer des Faschismus

Kundgebung und Mahnwache
Samstag, 27. Januar,
16.00 Uhr
, Aschaffenburg, Theaterplatz

Früher hieß es „Deportation“ –
heute sprechen sie von „Remigration“ …

Offensichtlich bekommen faschistoide Hal­tungen national wie inter­national immer mehr Aufwind. Berichte über antisemitische Über­griffe sind nach dem 7. Oktober sprung­haft angestiegen. Deshalb be­grüßt das Bünd­nis gegen Rechts die jüngsten großen De­monstrationen und nahezu flächendeckend­en Protest­aktionen gegen Rechts.

Gibt es ei­nen besseren Tag als den 27. Januar, diesen Protest aufzu­greifen und in unserem antifas­chistischen Gedenken einzuordnen?

Flyer herunterladen

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